Aufnahmekriterien an der katholischen Josef-Grundschule

Die Josef-Grundschule ist z. Zt. 1-zügig.

 

An der Josef-Grundschule können auch Kinder aufgenommen werden, wenn sie dem katholischen Bekenntnis nicht angehören.

 

Die Eltern dieser Kinder müssen ausdrücklich wünschen, dass ihr Kind im Sinne des katholischen Bekenntnisses unterrichtet werden soll. Dies ist im Schulgesetz §26, 3 geregelt.

 

Die Eltern werden im Anmeldegespräch darüber ausführlich informiert, was dies bedeutet:

 

  • Ausschließlich katholischer Religionsunterricht
  • Verpflichtende Teilnahme am Religionsunterricht
  • Verpflichtende Teilnahme an Gottesdiensten und katholisch ausgerichteten Schulgemeinschaftsveranstaltungen
  • Verpflichtende Teilnahme an Tagesgebeten
  • Kreuze und Christliche Symbole sind selbstverständlicher Bestandteil der Räumlichkeiten
  • Respektvolles Verhalten gegenüber der Religion

 

 

 

Sie müssen ihren Wunsch schriftlich zum Ausdruck bringen. Dazu erhalten Sie ein entsprechendes Formular.

 

Bei Kann-Kindern gilt die gleiche Regelung, wie bei allen schulpflichtigen Kindern, jedoch mit dem Vorbehalt einer endgültigen Aufnahme durch Zustimmung der Schulleitung nach einem zweiten Schulspiel im Mai.

 

Bei einem Überhang von Anmeldungen richtet sich eine Erhöhung der Aufnahmekapazitäten nach den Vorgaben des Schulträgers: Anzahl der zu bildenden Eingangsklassen im Bezirk, Raumsituation, Personalsituation.

 

 

 

Im Rahmen der jährlichen Anmeldung werden die Plätze an der Schule nach folgender Rangfolge belegt:

 

 

 

Rangfolge

Begründung

  1. katholische Kinder

Keine Einschränkung, wenn dies die nächst-gelegene katholische Bekenntnisschule ist.

  1. Orthodox-Unierte, Armenisch und Syrisch-katholische Christen

Keine Einschränkung (wie 1.), da Kooperationsverträge der jeweiligen Kirchen diese den katholischen gleichstellen

  1. Kinder, die aus dem vorangegangenen Jahr zurückgestellt wurden

Diese Kinder hatten bereits einen Platz.

  1. Geschwisterkinder

Familiäre Bindung

  1. Kinder, die einen katholischen Kindergarten besuchen

Pädagogische Kontinuität durch Fortführung der katholischen Erziehung

  1. Kinder, die einen weiteren konfessionellen Kindergarten besuchen

Pädagogische Kontinuität durch Fortführung in dem in der Kindergartenwahl erfolgten Wunsch nach christlich-religiöser Erziehung

  1. Alle weiteren Kinder, deren Eltern den Wunsch nach einer religiösen Erziehung Ausdruck verliehen haben unter Berücksichtigung nebenstehender sozialer Kriterien

1. Erkrankungen, die einen kurzen Schulweg notwendig machen

2. Besondere Förderbedarfe, denen die Josef-Grundschule in besonderem Maße gerecht werden kann.

3. Entfernung zur Schule

 

 

 

Abgelehnt werden Kinder, deren Eltern den Wunsch nach einer Erziehung im Sinne des katholischen Bekenntnisses nicht schriftlich bestätigt haben.